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Thorsten N├╝rnberger zum Mitglied der EMBO gew├Ąhlt

04.07.2023 Pressemitteilung

Thorsten N├╝rnberger wird Mitglied der EMBO Community von mehr als 2.000 f├╝hrenden Biowissenschaftlern in Europa und der Welt

 

Professor Thorsten N├╝rnberger vom Zentrum f├╝r Molekularbiologie der Pflanzen der Universit├Ąt T├╝bingen (ZMBP) und CMFI Principal Investigator, ist einer von 69 Forschenden, die zu Neumitgliedern und assoziierten Mitgliedern der European Molecular Biology Organization (EMBO) gew├Ąhlt wurden, einer Organisation f├╝hrender Forschender, die Spitzenleistungen in den Biowissenschaften in Europa und dar├╝ber hinaus f├Ârdert.

Die diesj├Ąhrigen neuen Mitglieder wurden f├╝r ihre Beitr├Ąge gew├╝rdigt, die das gesamte Spektrum der biowissenschaftlichen Forschung abdecken, darunter Arbeiten, die das Immunsystem entmystifiziert, das Verst├Ąndnis f├╝r unsere Sinne verbessert und innovative Ans├Ątze f├╝r die Entwicklung von Impfstoffen erm├Âglicht haben.

Fiona Watt, EMBO-Direktorin, sagte: "Diese bemerkenswerten Wissenschaftler haben die molekularen Geheimnisse des Lebens entschl├╝sselt, unser Verst├Ąndnis von Gesundheit und Krankheit vertieft und ebnen den Weg f├╝r weitere Entdeckungen und Innovationen. Ihre Leistungen unterstreichen die entscheidende Rolle, die die biowissenschaftliche Forschung f├╝r das Leben der B├╝rgerinnen und B├╝rger in ganz Europa und der Welt spielt."

Der Pflanzenbiochemiker Thorsten N├╝rnberger besch├Ąftigt sich mit den Wechselbeziehungen zwischen Pflanzen und ihren Krankheitserregern wie Bakterien und Pilzen, insbesondere den Oomyceten (Eipilze). Er sucht nach einem tieferen molekularen Verst├Ąndnis der mikrobiellen Mustererkennung in der Pflanzenimmunit├Ąt. Mit seinem Forschungsteam identifiziert und charakterisiert er pathogen-assoziierte molekulare Muster und die dazugeh├Ârigen pflanzlichen Mustererkennungsrezeptoren strukturell und biochemisch. Er plant, Pflanzenerkennungsrezeptoren f├╝r die biotechnologische Entwicklung von Resistenzen in Nutzpflanzen zu nutzen.

Von den 60 Mitgliedern und neun assoziierten Mitgliedern, die dieses Jahr in die EMBO gew├Ąhlt wurden, sind 35 Frauen (51 %) und 34 M├Ąnner (49 %). Die neu gew├Ąhlten Mitglieder und assoziierten Mitglieder kommen aus mehr als 20 L├Ąndern. Die 60 neuen EMBO-Mitglieder stammen aus 17 Mitgliedstaaten der EMBC, der zwischenstaatlichen Organisation, die die wichtigsten EMBO-Programme und -Aktivit├Ąten finanziert. Die neuen Mitglieder und assoziierten Mitglieder sind Teil einer Gemeinschaft von mehr als 2.000 f├╝hrenden Experten der Biowissenschaften. Die Mitglieder unterst├╝tzen die EMBO-Aktivit├Ąten, indem sie zum Beispiel Finanzierungsantr├Ąge bewerten und im EMBO-Rat und in den Aussch├╝ssen mitarbeiten.

Neue Mitglieder werden von den bestehenden EMBO-Mitgliedern nominiert und gew├Ąhlt. EMBO wird die neuen Mitglieder auf der j├Ąhrlichen Mitgliederversammlung vom 25. bis 27. Oktober 2023 in Heidelberg formell begr├╝├čen. Ein Online-Verzeichnis mit allen EMBO-Mitgliedern und assoziierten Mitgliedern, ihren Zugeh├Ârigkeiten und Fachgebieten finden Sie hier.

Ausgew├Ąhlte Statistiken

  • 69 angesehene Biowissenschaftler wurden in die EMBO-Mitgliedschaft gew├Ąhlt, darunter 60 EMBO-Mitglieder und neun assoziierte EMBO-Mitglieder.
  •     Die neu gew├Ąhlten Mitglieder und assoziierten Mitglieder vertreten mehr als 20 L├Ąnder.
  •     Die Mehrheit der neuen EMBO-Mitglieder und assoziierten Mitglieder sind Frauen: 35 Frauen (51 %) und 34 M├Ąnner (49 %) werden im Jahr 2023 gew├Ąhlt.

 

├ťber EMBO

EMBO ist eine Organisation von mehr als 2.000 f├╝hrenden Forschern, die Spitzenleistungen in den Biowissenschaften in Europa und dar├╝ber hinaus f├Ârdert. Ziel der Organisation ist es, begabte Forscher in allen Phasen ihrer Laufbahn zu unterst├╝tzen, den Austausch wissenschaftlicher Informationen zu f├Ârdern und ein Forschungsumfeld zu schaffen, in dem Wissenschaftler ihre beste Arbeit leisten k├Ânnen.

EMBO hilft jungen Wissenschaftlern, ihre Forschung voranzutreiben, ihre internationale Sichtbarkeit zu f├Ârdern und ihre Mobilit├Ąt zu gew├Ąhrleisten. Kurse, Workshops, Konferenzen und wissenschaftliche Zeitschriften dienen der Verbreitung neuester Forschungsergebnisse und der Vermittlung von Techniken, um hohe Standards in der Forschungspraxis aufrechtzuerhalten. Die EMBO tr├Ągt zur Gestaltung der Wissenschafts- und Forschungspolitik bei, indem sie Beitr├Ąge und R├╝ckmeldungen aus unserer Gemeinschaft einholt und die wissenschaftlichen Trends in Europa genau verfolgt. Weitere Informationen auf der EMBO-Website.

(EMBO-Pressemitteilung/JE, Abteilung f├╝r ├ľffentlichkeitsarbeit)